Begleithund, was steckt dahinter?

 

Ein BegleitHund ist genau das, was der Name schon sagt, er ist ein alltagstauglicher Begleiter.

Dabei liegen die Schwerpunkte auf Verkehrssicherheit, Sozialverträglichkeit, Unbefangenheit und Gehorsam. Schon hier sollte der Gehorsam im Fokus der Ausbildung stehen, der Hund lernt die Leinenführigkeit sowie die Freifolge welche bei weiteren Prüfungen benötigt wird. Außerdem sollten die Grundkommandos wie Sitz und Platz gelernt werden. Ein Begleithund sollte Fahrräder, Jogger, Autos so wie andere Hunde kennen und gleichgültig darauf reagieren.

Die Die Begleithundprüfung wird in zwei Bereiche eingeteilt. Der erste Teil wird auf einem eigefriedeten Grundstück durchgeführt. Hier müssen Hund und Halter mit und ohne Leine sicher durch verschiedene Situationen. Im zweiten Teil wird der Platz verlassen und das Mensch - Hund Team wird in der öffentlichkeit auf seine Alltagtstauglichkeit geprüft.

Voraussetzung um zur BH (Begleithundprüfung) zugelassen zu werden ist ein bestandener Sachkundenachweis. Dieser kann bei Bedarf auch direkt vor der BH durchgeführt werden.

Das Mindestalter des Hundes beträgt 15 Monate. Zur eindeutigen Feststellung der Identität des Tieres ist ein Chip oder eine Tätowierung erforderlich. Im VDH gilt für die Begleithundprüfung seit 2012 die Internationale Prüfungsordnung der FCI. Die Begleithundprüfung ist Grundvoraussetzung für alle weiteren Prüfungen.

 

Auch bei der Begleithundprüfung gibt es die Möglichkeit an aufsteigenden Prüfungen teilzunehmen.

BGH1-3 Die Grundkenntnisse werden Erweitert und perfektioniert.